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Tag der offenen Tür 2007
 
 
"Workcamp Rodowo" - Interkulturelles Projekt in Polen

 

 

Im September 2008 hatten 16 Auszubildende die Möglichkeit für zwei Wochen an einem Arbeitsaufenthalt in Polen teilzunehmen.

Das Projekt fand in Form eines Workcamps statt. Deutsche und polnische Auszubildende haben gemeinsam die Begegnungsstätte Rodowo ausgebaut und renoviert.

Die Einrichtung ist eine Stiftung, die sich im Rahmen des europäischen Integrationsprozesses um die Entwicklung internationaler Zusammenarbeit und internationaler Kontakte bemüht und die der Verbreitung von Demokratie und Bürgergesellschaft dient.

Sie versucht Voraussetzungen zu schaffen, zur Knüpfung und Verfestigung zwischenmenschlicher Beziehungen, über die Grenzen von Nationalität, Glauben und Kulturen hinweg.

 

Die Philosophie der Stiftung und unsere Projektziele zeigten große Übereinstimmung. Die folgenden Schwerpunkte standen dabei im Vordergrund:

 

  • Verbesserung der fremdsprachlichen und interkulturellen Kompetenz
  • Entwicklung der eigenen Persönlichkeit
  • Kennen lernen des polnischen Bildungssystems
  • Abbau von Vorurteilen und Stereotypen
  • Stärkung im Bereich der beruflichen Bildung
  • Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität

 

Es wurde ein Organisationsteam aus den Betreuern, die an dem Projekt teilnehmen sollten, gebildet. Man traf sich ab Februar 2008 regelmäßig wöchentlich. Alle haben sich mit polnischer Geschichte, Kultur und der politischen Situation auseinander gesetzt. Ein intensiver telefonischer Kontakt zu den polnischen Partnern wurde gehalten, und per Mail wurden die wichtigsten Informationen ausgetauscht.  Das Team hat Literatur, Medien und andere Materialien gesichtet und den Teilnehmern zur Verfügung gestellt, um den Polnischunterricht zu gestalten. Das Programm für den zweiwöchigen Aufenthalt wurde entwickelt und ein Finanzierungskonzept wurde erstellt.

 

Um den Selbstkostenanteil für das Projekt zu finanzieren, und zur Stärkung der Motivation und Selbstverantwortung, fanden Aktionen statt wie z. B. eine Autoinnenreinigung gegen Entgelt. Alle Aktionen wurden vom Organisationsteam geplant und mit Hilfe und Mitarbeit der Jugendlichen durchgeführt. Im Juni 2008 fand ein Vorbesuch in Polen statt, bei dem das Konzept, die gemeinsamen Ziele, sowie alle Details des Projektes mit dem polnischen Partner besprochen wurden. Das Organisationsteam hat die Teilnehmer  passgenau ausgesucht um die Ziele des Konzeptes zu erreichen.

 

Zwei Mal wöchentlich fand Polnischunterricht statt, in dem auch die polnische Kultur und Geschichte den Auszubildenden näher gebracht wurde. Die Jugendlichen haben regelmäßig am Unterricht teilgenommen und gestalteten ihn aktiv mit. Ein besonderes Thema war dabei die deutsch- polnische Geschichte.

Gleichzeitig fanden seit Februar regelmäßig Vorbereitungstreffen statt, in denen die Jugendlichen ihre Vorurteile und möglichen Ängste definieren und abbauen konnten.

 

Da das Projekt nur zum Teil von DPJW finanziert wurde, und auch die Aktionen nicht die gesamte Summe einbrachten, mussten die Jugendlichen das Projekt mitfinanzieren. Die eigene finanzielle Beteiligung führte zu einer größeren Projektidentifikation der Jugendlichen.

 

In Polen konnten die Auszubildenden ihre bislang erworbenen Kenntnisse im Ausbildungsberuf beim Ausbau der Begegnungsstätte anwenden.

Teilgenommen haben Auszubildende aus den Berufen:

  • Maler-Lackierer
  • Tischler
  • Trockenbauer
  • Parkettleger

Es ist gelungen aus den jungen Menschen aus Polen und Deutschland bei der Arbeitstätigkeit ein Team zu bilden. Das Work-Camp hat viel Positives erreicht und ein hervorragendes Ergebnis bei der Reparatur der Bildungsstätte in Rodowo erzielt. Alle TeilnehmerInnen haben die gemeinsame Arbeit, die Abende und die Freizeit genossen. Auch wenn die Arbeit  die Jugendlichen manchmal angestrengt hat, waren alle sehr stolz auf die Ergebnisse ihrer Arbeit.

 

Wir werden im Sommer nächsten Jahres wieder ein Work-Camp realisieren, bei dem die TeilnehmerInnen ein lokales Projekt entwickeln und einen Beitrag zum Leben der lokalen Gesellschaft leisten können
 
 
Gambia - Es geht wieder auf große Fahrt!

Nachdem wir im Jahr 2007 mit zwölf Auszubildenden und vier Betreuern erfolgreich den Kindergarten Linden in Jabang, Gambia, renovieren konnten, ist nun ein weiterer Arbeitsaufenthalt in Westafrika geplant.
Wir möchten erneut im November 2009 mit Auszubildenden für drei Wochen nach Gambia reisen, um dort weitere Arbeiten im Kindergarten Linden durchzuführen. Wir sind auch dieses Mal Kooperationspartner des Bochumer Vereins „Kindergarten Linden in Gambia e.V.“.

In den nächsten neun Monaten werden wir intensiv daran arbeiten, die Auszubildenden auf den Arbeitsaufenthalt vorzubereiten, (Sprachkurs, Unterricht zur Landeskunde, Impfungen, Planung der Arbeitseinsätze etc.) aber auch Spenden zu akquirieren, damit dieses Projekt erneut gelingen kann.
Während der Zeit in Gambia wird an fünf Tagen in der Woche im Kindergarten Renovierungsarbeit geleistet. Eine normale Arbeitswoche wie in Deutschland ist vorgesehen, allerdings angepasst an die tropischen Klimaverhältnisse und die veränderten Arbeitsbedingungen betreffend Material und Werkzeug. Unsere Auszubildenden erhalten so eine große Chance, ihre Motivation und Flexibilität zu steigern.
An den Abenden und Wochenenden wird die Möglichkeit gegeben, Land und Leute kennen zu lernen, an Ausflügen und Veranstaltungen sowie an gruppenpädagogischen Angeboten teilzunehmen. In der pädagogischen Arbeit steht im Vordergrund, an der Gruppendynamik zu arbeiten, die Gruppe an den Herausforderungen der Fremde wachsen zu lassen und möglichst viele Erfahrungen zu bieten, die in Deutschland nicht gemacht werden können. Ein weiterer Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit ist das individuelle Coaching zur Aufarbeitung der Erfahrungen und Erlebnisse im Ausland.

Den Reisebericht 2007 können Sie mit einem Mausklick auf die gambianische Flagge als PDF-Dokument herunterladen

 

 
 
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Norwegen:
Abschlussbericht des Austauschprojektes vom 07.09.08-27.09.08

(Zur Vergrößerung der Bilder bitte anklicken!)

 

Partnereinrichtung in Norwegen

Partner des Austausches in Norwegen ist die Gjøvik Videregående Skole in Gjøvik. Die Schule ist ein regionales Zentrum der Region Oppland und wird zum Teil von Schülern aus großer Entfernung (z.B. Lillehammer, ca. 50km) besucht. Zu den Angeboten der Schule für ihre über 1000 Schüler gehören breit gefächerte Abschlüsse im Bereich der Sek. II von Berufsschulabschlüssen bis hin zum allgemeinen Abitur. Im Vergleich zu Deutschland müsste man von einer kombinierten Berufsschule und gymnasialen Oberstufe sprechen.

Aufgrund einer erst vor wenigen Jahren beendeten Modernisierung ist die Schule auf dem aktuellen Stand der Zeit eingerichtet. Sie verfügt über eine große Mensa, eine Schulbibliothek mit einer Vielzahl von internetfähigen Rechnern, separate Arbeitsplätze für Schüler, ein schulweites WLAN-Netz, zu dem die Schüler mittels der ihnen von der Schule gestellten Laptops Zugang haben, Klassenräume mit Smartboards und Vernetzung sowie große Werkstätten mit den für die Berufe typischen Maschinen und Werkzeugen.

Vor und während des Austausches hat der Partner eine Vielzahl von Koordinierungs- und Planungsaufgaben übernommen. So wurde unter anderem die Akquise von Praktikumsplätzen für die Auszubildenden, die Auswahl und Reservierung der Unterkunft sowie die Gestaltung von Wochenendaktivitäten durchgeführt.

Gesamtverlauf des Projekts für die deutschen Auszubildenden

- 10 Wochen vor dem Projekt: je vier Zeitstunden Englischunterricht pro Woche/ eine Stunde landeskundliche Unterweisung (Geschichte/Geographie/Politik)

- Während des Besuches eine Woche Schulbesuch; zwei Wochen Praktikum, dabei Unterricht von 8-15 Uhr, Arbeit von 7-15.30 Uhr.

- An den Wochentagen Gestaltung der Tagesstruktur mit gemeinsam zubereiteten Mahlzeiten, zusätzlich Aktivitäten wie Sport oder Stadtbummel; an Wochenenden größere Aktivitäten wie z.B. Besuch von Lillehammer, Bootstour auf dem Mjosa-See und zum Abschluss Besuch Oslo.

- Evaluation durch Teambesprechungen im Anschluss an das Projekt sowie Befragung der Auszubildenden.

- Verständigung erfolgte hauptsächlich auf Englisch

Inhaltliche Schwerpunkte des Austausches

 

Zu den Aufgaben der Tischler gehörten u.A. Gestalten und Konstruieren von Erzeugnissen, Be- und Verarbeiten von Holz und weiteren Werkstoffen, praktische Ausführung traditioneller Holzverbindungen, z.B. Schlitz-Zapfensysteme, und Zinkenverbindungen sowie Verbindungen von Holzwerkstoffen.

Ländertypisch wurden norwegische Konstruktionen erlernt, das Nageln mit Spezialmaschinen und andere Verbindungen, siehe oben.

Die Maler lernten allgemein etwas über Behandlung unterschiedlicher Untergründe im Innen- und Außenbereich, z.B. der Auftrag differenzierter Putze und ihre Konservierung.

Sie stellten eigene Farben her, machten Holzschutzanstriche, Instandhaltungsmaßnahmen, bearbeiteten und gestalteten Oberflächen und Objekte, führten Schutz-Spezialbeschichtungen aus und gestalteten Fassaden.

Die Auszubildenden waren während ihrer Berufsschulzeit in den Werkstätten der Schule beschäftigt und wurden dort von den Ausbildern des Baubereiches angeleitet. Es erfolgte praxisnaher Unterricht in der Berufsschule, außerdem wurde eine Exkursion in ein Betonwerk durchgeführt. 

Weiterhin wurden die Fachinhalte in zweiwöchigen Praktika vermittelt, insgesamt waren die Auszubildenden in zwei Tischlereien und in einer Malerfirma in Gjovik untergebracht.

Neben der fachlichen Qualifikation hat die Förderung der Flexibilität und Selbstständigkeit der Auszubildenden beim Projekt einen hohen Stellenwert gehabt. So mussten die Auszubildenden u. a. einkaufen und das Mittagessen zubereiten. Dabei wurden sie von den Betreuern angeleitet, so dass sie an den ersten Tagen nur Zuarbeiten erledigten haben und dann immer mehr Eigenverantwortung übernommen haben, bis sie dann zum Ende des Aufenthalts Gerichte fürs Essen selbst ausgewählt, dafür eingekauft (dabei musste das Budget beachtet werden) und diese zubereitet haben. Dabei haben sie im Hinblick auf ihre eigenständige Lebensgestaltung neue Kompetenzen erworben (so hat  z.B. ein Auszubildender seine erste Zwiebel in seinem Leben geschnitten).Untergebracht waren die Auszubildenden in Blockhütten mit Kochnische, 2 Schlafzimmern und einem Wohnbereich auf einem Campingplatz.

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Frankreich
 

 

In Kooperation mit der Gewerkstatt gGmbH fand ein transnationales Qualifizierungsprojekt in Limoges in Frankreich statt. Gefördert wurde dieses Projekt aus Mitteln des ESF. Kooperationspartner waren der französische Bildungsträger IRFOLIM und das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW).

Die Auszubildenden hatten vom 10.09. – 03.11.2007 die Möglichkeit, für zwei Monate in Frankreich zu leben, zu lernen und zu arbeiten. Vor Ort nahmen die Auszubildenden an einem vierwöchigen Sprachkurs teil, in der  zweiten Hälfte des Aufenthalts fanden in französischen Fachbetrieben Praktika statt.

 
 
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Fußball
 
Jährlich, kurz vor dem Sommerurlaub findet für die Auszubildenden der BaE ein Fußballturnier statt. Die verschiedenen Berufsgruppen treten dann in Mannschaften gegeneinander an.

Im Jahre 2007 haben die Trockenbauer ihre Leistung vom Vorjahr bestätigt und den Pokal erneut gewonnen.

 
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Tag der offenen Tür 2007
 

Am 24. August 2007 hat die Beschäftigungsförderung zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Es kamen Eltern von Auszubildenden, Kooperationspartner, Firmen und Nachbarn. mehr...

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