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Wohngemeinschaft

 

Die Wohngemeinschaft Pappschachtel
Gesetzliche Grundlagen
Unser Angebot
Aufnahme-verfahren
Mitarbeiter der Wohngemeinschaft
Finanzierung
Ausstattung
Das neue Betreuungs-Angebot
Wie können wir Ihnen helfen?
Beim nächsten Mal mache ich alles anders!
Was erwarten wir von Ihnen?
Kontaktaufnahme
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Die Wohngemeinschaft verfügt zur Zeit über freie Plätze!
 

Die Wohngemeinschaft Pappschachtel  

Die Pappschachtel ist eine Wohngemeinschaft für insgesamt zehn junge Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 27 Jahren. Das Angebot richtet sich insbesondere an junge Menschen, die durch eine Haftstrafe bedroht sind oder aus der Haft entlassen werden.
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Gesetzliche Grundlagen
Die Grundlage des betreuten Wohnens findet sich in zwei Gesetzen. Dem Bundessozialhilfegesetz (§§ 67 ff. SGB XII ) für Erwachsene und dem Kinder- und Jugendhilfegesetz ( KJHG § 41 ) für Jugendliche bis 21 Jahren. Diese Gesetze ermöglichen die Finanzierung der Betreuung für Menschen, die sich in "vorübergehenden besonderen sozialen Schwierigkeiten" befinden.
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Unser Angebot

In der Wohngemeinschaft wird soziales Lernen und Vorbereitung auf ein selbständiges Leben angeboten. Durch Unterstützung, Anleitung, pädagogische Maßnahmen und praktische Hilfen (z.B. bei Ämter- und Behördengängen ) wollen wir jungen Menschen neue Möglichkeiten eröffnen, in weitgehender Selbstbestimmung ihr Leben eigenverantwortlich zu gestalten. Alltägliche Erfahrungen bilden den Ausgangspunkt für ein bewusstes Lernen von neuen Verhaltens- und Handlungsstrategien. Unsere Erwartungen gegenüber den Bewohnern orientieren sich dabei an ihrem persönlichen Leistungsvermögen. Wichtiger Bestandteil der Arbeit ist es, durch Schul- und Berufsausbildung sowie Berufstätigkeit, Grundlagen für eine langfristige soziale Sicherung zu schaffen. Kooperationen mit Firmen und ein eigenes Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekt erleichtern den Zugang zur Arbeitswelt. 

Gemeinsames Wohnen als soziales Übungsfeld, gemeinsame Freizeitaktivitäten von Bewohnern und Mitarbeitern sowie Einzel und Gruppengespräche sind wesentliche Elemente zur Umsetzung unseres Angebots. 

Die überschaubare Größe der Einrichtung erleichtert den Aufbau eines vertrauensvollen Verhältnisses zwischen Bewohnern und Mitarbeitern sowie die  Berücksichtung persönlicher Bedürfnisse und Problemlagen. Nicht aufgenommen werden BewerberInnen mit Drogen- und Alkoholabhängigkeit und / oder Personen, die wegen schwerwiegender Gewalt- und Sexualstraftaten verurteilt worden sind.
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Aufnahme-verfahren
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Mitarbeiter der Wohngemeinschaft
Die pädagogischen Mitarbeiterinnen der Wohngemeinschaft Pappschachtel sind Sozialarbeiterinnen mit langjähriger Berufserfahrung. Sie werden durch einen Psychologen mit suchttherapeutischer Ausbildung unterstützt. Gegebenenfalls können Mitarbeiter aus anderen Fachbereichen des Trägervereines hinzugezogen werden.
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Finanzierung
Die Wohngemeinschaft wird über einen anerkannten Pflegesatz finanziert. Kostenträger der Unterbringung sind in der Regel die überörtlichen Träger der Sozialhilfe oder die jeweils zuständigen Jugendämter. Die Aufnahme in die Wohngemeinschaft kann unabhängig vom aktuellen Wohnort erfolgen.
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Ausstattung
Die Wohngemeinschaft Pappschachtel ist eine Stationäre Einrichtung. Wir verfügen über zehn teilmöblierte Einzelzimmer, zwei Küchen, zwei Bäder, Wohnzimmer mit Kabelfernsehen und einen Tischtennisraum. Dazu gehört ein großes Außengelände.
 
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Das neue Betreuungsangebot
Seit Anfang diesen Jahres hat die Wohngemeinschaft Pappschachtel ihr Betreuungsangebot erweitert.

Es zeigte sich, dass eine erfolgreiche Betreuung unter den gegebenen Bedingungen zwar für viele aber nicht für alle Klienten angemessen war. Aus diesem Grund bieten wir ab sofort neben dem gemeinsamen Wohnen im Stammhaus mit 10 Plätzen zusätzlich das betreute Einzelwohnen in 5 Außenwohnungen an.

In diesen Einzelwohnungen erhalten die Bewohner unter den Bedingungen einer stationären Betreuung die Möglichkeit, ihre im Stammhaus erworbenen Fähigkeiten zu testen und zu erweitern.

Gleichfalls besteht die Möglichkeit im Falle eines Scheiterns oder einer akuten Krise, wieder ins Stammhaus zurückzukehren.

Diese Ergänzung unseres Betreuungsangebotes erscheint dringend notwendig, um einerseits den veränderten Bedürfnissen und Bedingungen unseres Klientel gerecht zu werden und anderseits eine noch effizientere Betreuungsarbeit zu ermöglichen.
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Wie können wir Ihnen helfen?
Das ist die Frage, die wir Ihnen und jedem jungen Menschen stellen, der sich für unsere Wohngemeinschaft entscheidet. Der Umfang unserer “Betreuung” richtet sich nach Ihren individuellen Zielen, Bedürfnissen und Schwierigkeiten. Die können sich im Laufe der Zeit natürlich auch wieder verändern. Hilfestellungen können wir anbieten z.B.. beim Umgang mit Behörden, dem Einstieg oder Wiedereinstieg in das Arbeitsleben, bei der Planung und Einteilung der Finanzen, der Schuldnerberatung und der Schuldenregulierung, der Wohnungssuche usw. Die Wohndauer wird in erster Linie von Ihnen selbst bestimmt. Vielleicht brauchen Sie nur einigen Monate, um sich selbst wieder zurechtzufinden. Viele junge Menschen nutzen das Angebot des betreuten Wohnens in unserer Einrichtung bis zu einem Jahr oder sogar länger. Dabei ist es wichtig, unser Angebot auch anzunehmen, da sonst Ihr Wohnen bei uns kaum Sinn hätte
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Beim nächsten mal mache ich alles anders!
Das ist ein hoher Anspruch, den viele Haftentlassene, Nichtsesshafte oder Therapieabsolventen, aber auch junge Menschen, die sich in Krisensituationen befinden, sehr oft an sich stellen. Beim Versuch dann Nägel mit Köpfen zu machen, stellt sich jedoch oft heraus, dass vieles schwieriger ist, als man es sich vorgestellt hat. Allein die ersten Schritte ( z.B. Ämtergänge, Wohnungssuche, Hilfsangebote wahrnehmen ) sind oft mühsamer, als man es sich überhaupt vorstellen kann und von Umwegen und auch von Rückschlägen begleitet. Das kann dann ganz schön frustrierend sein. Und manchmal gehen in dieser Zeit alle guten Vorsätze den Bach hinunter. Um dies zu verhindern, sind wir da und geben Ihnen die notwendige Hilfestellung.
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Was erwarten wir von Ihnen?
Sie müssen die Bereitschaft mitbringen, alltägliche Verpflichtungen zu erfüllen. In unserer Einrichtung gibt es einen Putzplan für die Gemeinschaftsräume und der eigene Wohnraum muss selbstverständlich auch in Ordnung und sauber gehalten werden. Zudem findet einmal in der Woche eine Bewohnerversammlung statt, an der Sie teilnehmen müssen. Hier wird versucht, die Konflikte, die im Zusammenleben immer wieder auftreten, zu lösen bzw. zu entschärfen. Außerdem werden gemeinsame Freizeitaktivitäten geplant.

Ganz wichtig ist jedoch, dass Sie an Ihren selbst gesteckten Zielen arbeiten. Betreutes Wohnen bedeutet nicht abhängen, sondern in die Gänge kommen! Wie schnell dies geschieht und wie Ihre nächsten Schritte aussehen entscheiden Sie selbst. Wir stehen Ihnen jederzeit beratend zur Verfügung. Bei der Terminfindung nehmen wir selbstverständlich auf Ihre anderen Verpflichtungen Rücksicht.

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Und das müssen Sie nicht befürchten:
Bis auf die Bewohnerversammlung sind Gruppen- und Freizeitaktivitäten freiwillig. Wir erwarten auch nicht, dass Menschen, die zufällig zusammen wohnen, ständig Ihre Zeit zusammen verbringen und eine enge Gemeinschaft bilden. Die Entscheidung über Ihre Lebensplanung nehmen wir Ihnen nicht ab. Sie sagen, wohin es gehen soll. Dabei werden wir Sie beraten, Ihnen Möglichkeiten aufzeigen und auf Widersprüche aufmerksam machen. Wenn Sie es wünschen, begleiten wir Sie bei Vorhaben, bei denen Sie sich allein zu unsicher fühlen. Wir sind nicht darauf aus, Ihre tiefsten und innersten Geheimnisse zu ergründen oder gar in der Gruppe zu diskutieren. Wie weit Sie sich in den Gesprächen öffnen und welche Themen Sie ansprechen oder es eben lassen, liegt bei Ihnen. Unser Hilfsangebot richtet sich auf Ihre individuellen, alltäglichen, sozialen und wirtschaftlichen Ziele. Wichtig ist aber, dass Sie unsere Hilfe auch annehmen.
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Auch wir haben Grenzen.
Personen, die akut drogen- oder alkoholabhängig sind, nehmen wir nicht auf. Leider können auch Ausländer ab 21 Jahren nur in ganz besonderen Ausnahmefällen mit entsprechender Begründung aufgenommen werden, da sich die §§ 67ff. SGB XII nur auf Deutsche beziehen. ( Für jüngere Ausländer ist eine Aufnahme einfacher.)
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Kontaktaufnahme
Die MitarbeiterInnen der Wohngemeinschaft sind während der Bürozeiten zu erreichen, um genauere Informationen zu geben oder z.B. einen Termin für ein Gespräch zu vereinbaren. Vor dem Vorstellungsgespräch sollte uns ein schriftlicher Lebenslauf vorliegen. Inhaftierte können auch nach Kontaktaufnahme in der JVA besucht werden, falls kein Außentermin möglich ist.
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Adresse
Wohngemeinschaft Pappschachtel

Auf der Bochumer Landwehr 59-61
44791 Bochum
     
Telefon : 0234 -594245
Fax : 0234 -950 99 86
Email : wohngemeinschaft@via-bochum.de
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Ihre Ansprechpartner sind:
Name : Frau Kessler
Telefon : 0234 -594245
Fax : 0234 -950 99 86
Email : wohngemeinschaft@via-bochum.de
Name : Herr Jebram
Telefon : 0234 -594245
Fax : 0234 -950 99 86
Email : wohngemeinschaft@via-bochum.de
Name : Herr Weiß
Telefon : 0234 -594245
Fax : 0234 -950 99 86
Email : wohngemeinschaft@via-bochum.de
Name : Herr Wulfmeyer
Telefon : 0234-594245
Fax : 0234-950 99 86
Email : wohngemeinschaft@via-bochum.de
Name : Frau Stachowiak
Telefon : 0234-594245
Fax : 0234-950 99 86
Email : wohngemeinschaft@via-bochum.de
Wegbeschreibung

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ab Bochum Hauptbahnhof mit der U – Bahn Linie 308 oder 318 Richtung Bochum – Gerthe bis Haltestelle Rotmannstraße. Nach 50 m in Fahrtrichtung Gerthe rechts einbiegen (Auf der Bochumer Landwehr) und dem Straßenverlauf bis zum Ende folgen. Fußweg von der Haltestelle bis zur Wohngemeinschaft Pappschachtel ca. 600 m.

Mit dem Auto aus Essen Richtung Dortmund über die A 40 bis Ausfahrt Bochum – Harpen, rechts abbiegen und nach der großen Ampelkreuzung die 1. Straße links (Auf der Bochumer Landwehr) einbiegen. Weiter wie oben.

Aus Dortmund Richtung Essen über die A 40 bis Ausfahrt Bochum – Harpen, rechts abbiegen und die nächste Straße links (Auf der Bochumer Landwehr) einbiegen. Weiter wie oben.
 
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